wie schnell wird eine erzählte Geschichte zur vermeintlichen Wahrheit?
Welche Message trägt der Film?
„Solvarion im Auftrag des Universums“ hält dem Menschen den Spiegel vor.
Solvarion und seine investigative Mitarbeiterin Seelena reisen durch Raum und Zeit und begegnen historischen Ereignissen, deren Wahrheit möglicherweise anders ist, als wir sie kennen.
Der Film verbindet Science-Fiction, Zeitreise und Geschichte mit einer zeitlosen Frage:
Wie leicht lassen sich Menschen beeinflussen – und wie schnell wird eine erzählte Geschichte zur vermeintlichen Wahrheit?
Macht, Angst, Missgunst, Anerkennung und der Wunsch dazuzugehören können Menschen dazu bringen, Gerüchte und Lügen weiterzutragen. Was als Intrige beginnt, kann sich durch eine Gesellschaft verbreiten und schließlich deren Wahrnehmung und Entscheidungen bestimmen.
Dabei richtet sich der Blick nicht nur auf diejenigen, die manipulieren, sondern auch auf diejenigen, die glauben, weitererzählen und mitmachen.
Die Zeiten ändern sich – der Mensch nicht unbedingt.
Der Zuschauer soll nicht gesagt bekommen, was er glauben soll. Er soll selbst hinterfragen, was Wahrheit ist und wie sie entsteht.
Durch diese Verbindung von Unterhaltung, Science-Fiction, historischen Ereignissen und gesellschaftlicher Reflexion versteht sich „Solvarion im Auftrag des Universums“ nicht nur als Kinofilm, sondern als anspruchsvolles Kulturgut, das Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet